Die UBS hat am Morgen einen Reingewinn von fast 1 Milliarde Franken ausgewiesen und damit die Erwartungen übertroffen. Einher geht dieser Erfolg mit einem seit Jahren anhaltenden Stellenabbau. Die Grossbank wies am Ende des vierten Quartals 2012 noch 62'628 Mitarbeiter auf. Drei Monate später sind es schon 846 Personen weniger.

Die UBS hat den Personalbestand seit Anfang 2008 bereits um rund 20'000 Angestellte reduziert. Im Herbst 2012 kündigte sie dann einen weiteren massiven Abbau an: «Bis 2015 wird UBS voraussichtlich noch rund 54'000 Mitarbeitende beschäftigen», hiess es damals. Ein Viertel der Stellenstreichungen betreffe die Schweiz.

Auch die Credit Suisse (CS) baut ihren Personalbestand ab. Fürs vierte Quartal 2012 wies die Bank im Geschäftsbericht 47'400 Mitarbeiter aus. Im April 2013 sind es 500 Mitarbeiter weniger. Mit den Zahlen zum ersten Quartal 2013 übertraf auch die CS die Erwartungen.

Im Vergleich zu den letzten Quartalen verlangsamte sich jedoch das Job-Streichkonzert bei beiden Banken.

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(chb/tno)