Der Umsatz von Holcim ist im ersten Halbjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sieben Prozent auf 10,143 Milliarden Franken gesunken. Der betriebliche Ebitda (operativer Gewinn vor Abschreibungen und Amortisationen) sank gar um 19 Prozent auf 1,897 Milliarden Franken, wie der grösste Zementkonzern der Welt bekannt gab. Der Konzerngewinn schrumpfte um 4,2 Prozent auf 586 Millionen Franken.

Holcim habe in den ersten sechs Monaten zwar mehr Zement, Zuschlagstoffe und Transportbeton verkauft. «Der Kostenschub für Energie, Rohmaterialien und Transport konnte jedoch noch nicht in genügendem Ausmass auf die Kunden überwälzt werden», hiess es.

Zudem bekam der Konzern den starken Franken zu spüren: In Lokalwährungen hätten eine ganze Reihe Konzerngesellschaften bessere Resultate erwirtschaftet. Der starke Franken habe jedoch diese Erfolge in der Konzernrechnung zunichte gemacht.

Mit diesen Zahlen hat Holcim die Erwartungen der Analysten verfehlt. Diese hatten gemäss der Nachrichtenagentur AWP mit einem Umsatz von 10,272 Milliarden Franken und einem betrieblichen Ebitda von zwei Milliarden Franken gerechnet.

(tno/laf/sda)