Hilti will die österreichische Firma Eurofox kaufen. Die Verträge mit den Inhabern seien bereits unterzeichnet, nur die Genehmigung der Wettbewerbsbehörden stehe noch aus, heisst es bei Hilti. Über den Kaufpreis machte der Bautechnologiekonzern keine Angaben.

Eurofox sitzt in Lanzenkirchen, Niederösterreich. Das Unternehmen gibt es seit 1994, es beschäftigt 24 Mitarbeiter. Laut Mitteilung ist Eurofox ein führender Anbieter von Unterkonstruktionen für vorgehängte hinterlüftete Gebäudefassaden. Das innovative Produktsortiment sei am Markt etabliert und werde bislang vorwiegend über Vertriebspartner weltweit verkauft, so Hilti.

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Mit der angestrebten Akquisition will Hilti ein weiteres Segment im Wachstumsmarkt für energieeffizientes Bauen erschliessen. Mit den Unterkonstruktionen könnte der Konzern künftig für diesen Fassadentyp die gesamte Befestigungslösung aus einer Hand anbieten.

Die Genehmigung der Wettbewerbsbehörden vorausgesetzt, soll Eurofox künftig als Hilti-Tochterfirma weitergeführt werden. Ziel sei es, den Standort Lanzenkirchen zu stärken und zusammen mit dem bestehenden Team zu einem weltweiten Kompetenzzentrum im Bereich Fassadentechnik auszubauen.

(laf/tno/awp/sda)