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Engagement in Griechenland verhagelt BNP Paribas die Zahlen

Das Ergebnis fiel überraschend schlecht aus. (Bild: Keystone)

Die französische Grossbank BNP Paribas bekommt das Hilfsprogramm für Griechenland zu spüren: Im vergangenen Quartal verdiente das Institut wegen der Hilfen überraschend wenig.

Veröffentlicht am 02.08.2011

Wegen ihres Engagements in Griechenland hat die französische Grossbank BNP Paribas (Aktienkurs BNP Paribas) im vergangenen Quartal überraschend wenig verdient. Der Nettogewinn stieg um rund ein Prozent auf 2,13 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte.

Analysten hatten für das zweite Quartal unter dem Strich mit einem Plus von 2,23 Milliarden Euro gerechnet. Ein Grund für das unerwartet schlechte Ergebnis war unter anderem eine Abschreibung von 534 Millionen Euro im Zuge der Beteiligung an dem zweiten Hilfsprogramm für Griechenland.

Die Einnahmen gingen den Angaben zufolge um 1,7 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro zurück, was ebenfalls unter den Erwartungen der Analysten von 11,2 Milliarden Euro lag. Die harte Kernkapitalquote (Core Tier 1) bezifferte BNP Paribas mit 9,6 Prozent nach 8,4 Prozent im Vorjahreszeitraum.

(laf/cms/sda)

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