Weatherford hat eine Altlast bereinigt. Der US-Konzern mit Sitz in Zug legte eine wegen Rechnungslegungsmängeln gegen ihn angestrengte Sammelklage aus früheren Jahren mit einem Vergleich bei. Dieser kostet das Erdölförderung-Serviceunternehmen 52,5 Millionen Dollar (47,5 Millionen Franken).

Der Betrag ist von den Versicherung gedeckt, wie es in einer Mitteilung  heisst. Im Gegenzug werden die Vorwürfe rechtskräftig abgewiesen. Die Klage geht auf den März 2011 zurück, als Weatherford wegen Buchhaltungsfehlern die Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2010 verschob. Grund war eine «massgebliche Schwäche» bei der internen Kontrolle der Finanzberichterstattung über Einkommenssteuern. Andere Wertpapiersammelklagen und behördliche Untersuchungen in der gleichen Sache sind den Angaben zufolge weiter hängig.

(sda/me/sim)