Allreal, die Immobiliengesellschaft mit eigener Generalunternehmung, hat im Geschäftsjahr 2013 eine um 14 Prozent höhere Gesamtleistung von 1'242,3 Millionen Franken erzielt. Dabei stiegen die Mieterträge um 4,5 Prozent auf 148,5 Millionen und das abgewickelte Projektvolumen der Generalunternehmung um knapp 16 Prozent auf 1'087,0 Millionen Franken zu.

Unter Ausklammerung der Neubewertungen resultierte ein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT von 184,7 Millionen (+8,7 Prozent) und auf Stufe Reingewinn von 116,1 Millionen Franken (+11 Prozent). Zum Ergebnis hätten zudem Gewinne aus dem Verkauf von Renditeliegenschaften und von Wohneigentum sowie der tiefe Finanzaufwand beigetragen, wie Allreal mitteilte. Den Aktionären will das Unternehmen eine unveränderte Dividende von 5,50 Franken je Aktie ausschütten.

Erwartungen teils erfüllt

Mit den Zahlen hat Allreal die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) beim EBIT und Reingewinn getroffen, beim Mietertrag knapp verfehlt. Diese hatten im Durchschnitt einen Mietertrag von 150,9 Millionen sowie unter Ausklammerung der Neubewertungen einen EBIT von 182,9 Millionen und einen Reingewinn von 114,9 Millionen Franken erwartet.

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Die Neubewertung des Immobilienparks mit eingerechnet stieg der EBIT gar um 19 Prozent auf 192,8 Millionen und der Reingewinn kam bei 121,8 Millionen zu liegen, was im Vergleich zum Vorjahr einer Zunahme um 25 Prozent entspricht. Die Zunahme erklärt das Unternehmen mit vor allem bei den Wohnliegenschaften angefallenen Aufwertungsgewinnen.

Der Marktwert der Renditeliegenschaften lag per Ende 2013 bei 2,61 Milliarden Franken nach 2,78 Milliarden per Ende Juni und 2,53 Milliarden per Ende 2012. Der Leerstand entwickelte sich auf das Jahr gesehen in etwa stabil; die entsprechende Quote betrug per Ende 2013 4,7 Prozent (Ende Juni 4,9 Prozent; Ende 2012 5,0 Prozent).

Schlechtere Aussichten

Für das Geschäftsjahr 2014 geht das Management von einem tieferen operativen Ergebnis als im Berichtsjahr aus und stellt ein «Niveau früherer Jahre» in Aussicht. Ein höherer Liegenschaftenaufwand sowie tiefere Gewinnbeiträge aus dem Verkauf von Liegenschaften würden das Resultat nachteilig beeinflussen, heisst es.

(awp/dbe/sim)