Die Mannheimer Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen die Deutschland-Tochter der Schweizer Bank UBS ausgeweitet. Ermittelt werde gegen vier Mitarbeiter wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung, darunter auch Führungskräfte, sagte ein Sprecher der Behörde und bestätigte einen Bericht der «Stuttgarter Nachrichten».

Zuvor war gegen unbekannt ermittelt worden. «Es besteht der Verdacht, dass die UBS Kunden hilft, Gelder am deutschen Fiskus vorbei in die Schweiz zu transferieren.» UBS sieht nach eigenen Angaben kein Fehlverhalten.

Der Staatsanwaltschaft zufolge wurden im Oktober die Wohnungen der vier Mitarbeiter in Baden-Württemberg und Hessen sowie die Deutschland-Zentrale in Frankfurt am Main durchsucht. Eine Durchsuchung habe es auch bei einem Kunden in München gegeben.

(awp/muv/aho)