Bei der Genfer Kantonalbank (BCGE) sind im ersten Halbjahr die Erträge erodiert. Weil das Geldhaus gleichzeitig die Kosten drückte und weniger Steuern zahlte, konnte es dennoch den Reingewinn leicht steigern.

Unter dem Strich verdiente die Bank 36,8 Millionen Franken. Das sind 0,8 Prozent mehr als im Vorjahressemester, wie die BCGE in einem Communiqué bekannt gab.

Der Geschäftsertrag fiel um 6,3 Prozent auf 167,1 Millionen Franken. Dabei schmolzen die Erträge aus dem Hauptgeschäft der Bank, dem Zinsengeschäft, um 2,9 Prozent auf 102,6 Millionen Franken. Darin widerspiegle sich das tiefe Zinsniveau und die Marktschwankungen bei tiefen Volumen, hiess es.

Verwaltete Vermögen nehmen zu

Die Kommissionserträge tauchten gar um 9 Prozent. Dagegen legten die Handelserträge um 13,6 Prozent zu. Auf der anderen Seite konnte die Genfer Kantonalbank den Geschäftsaufwand um beinahe 6 Prozent drücken. Die Sparprogramme der letzten Jahre würden Früchte tragen, hiess es.

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Die verwalteten Vermögen kletterten gegenüber Ende 2012 um 2,2 Prozent auf 19,1 Milliarden Franken. Das ist ein neuer Rekord. Generaldirektor Blaise Goetschin hatte im Februar gesagt, bei den verwalteten Vermögen weiterhin ein jährliches Wachstum von 1,9 Prozent über die kommenden Jahre anzustreben.

(chb/aho/sda)