Die Immobiliengesellschaft PSP Swiss Property hat in den ersten neun Monaten 2011 einen Reingewinn von 234,3 Millionen Franken erzielt. Wie das Unternehmen mitteilte, ist der Erfolg auf den Mietertrag von Zukäufen und aus fertiggestellten Bauten zurückzuführen.

Darunter fallen auch die Mieten aus dem im Dezember 2010 fertiggestellten Thermalbad auf dem Zürcher Hürlimann-Areal. Zudem fielen im zweiten Quartal ausserordentliche Erträge an. Der Reingewinn stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 63 Prozent.

Die 168 Büro- und Geschäftshäuser, sechs Entwicklungsareale und zwei Einzelprojekte im Besitz der Firma waren am 30. September 5,7 Milliarden Franken wert. 8,6 Prozent der Liegenschaften standen leer. Neben der ehemaligen Brauereien Hürlimann und Löwenbräu in Zürich gehört PSP Swiss Property auch das Areal der einstigen Gurtenbrauerei in Wabern bei Bern.

Zudem hat PSP die Mitte Jahr verbesserten Prognosen für das gesamte Geschäftsjahr 2011 bestätigt. So soll unter Annahme eines konstanten Immobilienbestandes ein Ebitda (ohne Liegenschaftserfolge) von 225 Millionen Franken erreicht werden. Bei der Leerstandsquote per Jahresende werde auch weiterhin mit «unter 9 Prozent» gerechnet.

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Mit dem Zahlenset hat PSP die Erwartungen der Analysten getroffen. Der AWP-Konsens liegt für den Liegenschaftsertrag bei 203,9 Millionen Franken, für den Reingewinn ohne Neubewertungen bei 111,3 Millionen Franken und für den Ebitda vor Neubewertungen bei 173,7 Millionen Franken.

(vst/kgh/sda/awp)