Sie waren kürzlich in einer Glencore-Mine in Peru. Wie reagierte der Konzern?
Cédric Wermuth: Sie haben rasch zugestimmt.

Und: Erhöht die Mine den Wohlstand vor Ort?
Die Leute in Espinar profitieren wenig. Auch nach 30 Jahren Rohstoff-Förderung gibt es kaum geteerte Strassen, Armut und Arbeitslosigkeit sind enorm. In der Hauptstadt Lima dagegen sieht man das Geld.

Glencore steht dauernd in der Kritik -wegen ihrer Minen. Wie denken Sie nun darüber?
Die Realität ist komplex. Es gibt kein Schwarz-Weiss. Auch bei Glencore nicht.

Also ist nicht alles so schlecht?
Nein. Bezüglich Arbeitssicherheit, Anstellungsbedingungen, Arbeitsabläufen ist Glencore in Antapaccay gegenüber anderen Minen in Peru vorbildlich. Es hat Fortschritte gegeben, seit die Minen nicht mehr unter der staatlichen peruanischen Kontrolle stehen.

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