2011 haben Forschende der ETH Zürich 22 Unternehmen gegründet, die sich aus der Forschungsarbeit entwickelten. Das sind zwei mehr als im Vorjahr. Insgesamt gingen in den letzten fünf Jahren 110 dieser Spin-offs aus der Zürcher Hochschule hervor.

Sieben der aktuellen Spin-offs enstanden im Dienstleistungs- und Beratungssektor, fünf in der Informations- und Kommunikationstechnik, teilte die ETH mit. Drei Firmen wurden im Maschinenbau gegründet, je zwei in den Bereichen medizinische Geräte und Elektrotechnik. Je eine Gründung gab es auf dem Gebiet chemische Prozesse, Biotechnik, Pharma sowie Sensoren/Analytik. 

Die Anwendungen sind zahlreich: Ein Spin-off ist auf visuelle Geschwindigkeitssensoren spezialisiert, die an Fahrzeugen oder Menschen angebracht werden können. Eine andere Firma entwickelt Software, die Konsumenten dazu motivieren soll, sparsam mit Energie umzugehen.

Die ETH berät seit den 1990er Jahren Forschende, die eine Firma gründen wollen. ETH-Spin-off-Firmen basieren auf Forschungsergebnissen der ETH. Mit einer Firma sollen diese dann in marktreife Produkte umgesetzt werden.

(chb/tno/sda)