Der russische Staatskonzern Rosneft darf den Ölförderer TNK-BP übernehmen. Das hat die EU-Kommission in Brüssel mitgeteilt. Denn auch nach dem Zukauf habe Rosneft weiterhin genug Konkurrenz, so die Brüsseler Wettbewerbshüter. Auch die Verbraucher hätten weiterhin die Wahl zwischen mehreren Rohölversorgern.

Für wichtige Zusammenschlüsse oder Übernahmen brauchen Firmen grünes Licht von der EU-Kommission. Dies soll verhindern, dass einzelne Unternehmen eine marktbeherrschende Stellung gewinnen und ihren Kunden allzu hohe Preise diktieren können. Rosneft übernimmt eine milliardenschwere 50-Prozent-Beteiligung an der Festland-Öl-Gesellschaft TNK-BP von BP.

(chb/awp)