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EU-Länder wollen Amazon und Google stärker besteuern

Amazon: Soll dort zahlen, wo das Geld gemacht wird.  Keystone

Finanzminister aus vier EU-Ländern fordern eine höhere Steuerlast für Internet-Konzerne wie Amazon und Google. Dazu wollen sie die Grundlage ändern. Der Umsatz soll eine wichtigere Rolle spielen.

Veröffentlicht am 10.09.2017

Die grossen EU-Staaten wollen Internet-Konzerne wie Amazon und Google künftig stärker zur Kasse bitten. Die Unternehmen sollten künftig in den einzelnen EU-Ländern Steuern auf Grundlage ihres Umsatzes zahlen, heisst es in einem Brief der Finanzminister aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien an die EU-Ratspräsidentschaft Estlands.

Gegenwärtig zahlen die Unternehmen oft nur Steuern auf Gewinne, die sie in Niedrigsteuerländern wie Irland ausweisen, obwohl der Umsatz in anderen EU-Ländern erwirtschaftet wurde.

Baldiges Treffen

Reuters hatte bereits vor einigen Tagen unter Berufung auf ein EU-Dokument berichtet, die EU-Finanzminister wollten in der kommenden Woche über Regeländerungen beraten, die auf eine Erhöhung der Steuerlast abzielen. Die Minister kommen vom 15. bis 16. September in Tallinn zusammen.

(sda/jfr)

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