Die EU-Kommission hat ein Verfahren gegen die Deutsche Bank und zwölf andere Institute im Zusammenhang mit Kreditausfallversicherungen eingestellt. Es lägen keine ausreichenden Beweise für ein Fehlverhalten der Geldhäuser vor, teilte die Brüsseler Behörde am Freitag mit.

Sie hatte den Banken im Juli 2013 vorgeworfen, die Deutsche Börse am Geschäft mit den lukrativen Credit Default Swaps (CDS) in den Jahren 2007 und 2008 gehindert zu haben. Gegen die Finanzdatenfirma Markit und den Verband für Derivate und Swaps, ISDA, werde jedoch weiter ermittelt.

Auch US-Banken im Visier

Bei der Untersuchung ging es auch um UBS und Credit Suisse, Goldman Sachs, JPMorgan, Morgan Stanley, Citigroup, Bank of America Merrill Lynch und Bear Stearns aus den USA, das französische Geldhaus BNP Paribas sowie die britischen Institute Royal Bank of Scotland, HSBC und Barclays. Kreditausfallversicherungen sind Verträge, die Investoren gegen das Risiko schützen, dass Darlehen oder Anleihen nicht mehr ausgezahlt werden können.

(reuters/mbü/hon)