Die EU-Kommission hat den Einstieg der arabischen Fluggesellschaft Etihad bei der angeschlagenen italienischen Alitalia unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Brüsseler Behörde am Freitagabend mit. Beide Seiten hatten vereinbart, dass Etihad 49 Prozent an Alitalia übernimmt.

Die Fluggesellschaften müssen im Gegenzug unter anderem Slots an den Flughäfen Rom Fiumicino und Belgrad an einen neuen Mitbewerber abgeben. Slots sind Zeitfenster, in denen eine Fluggesellschaft auf einem bestimmten Flughafen starten und landen darf.

Furcht vor steigenden Ticketpreisen

Derzeit bieten nur Alitalia und Air Serbia, die teils auch unter Kontrolle von Etihad steht, Direktflüge zwischen Rom und der serbischen Hauptstadt Belgrad an. Die europäischen Wettbewerbshüter fürchteten, ohne besondere Auflagen könnten die Preise für Tickets auf dieser Strecke ansteigen.