Untersuchung eingestellt: Die EU-Kommission hatte bei Nycomed und Astra Zeneca seit November 2010 beanstandet, sie hätten die Einführung bestimmter Generika-Präparate anderer Unternehmen gezielt verzögert und somit den freien Wettbewerb beeinträchtigt. Nun kam die EU-Behörde jedoch zum Schluss, dass dieser Vorwurf nicht zutreffe.

Zu Beginn der Untersuchung hatten die Kartellwächter der EU Razzien an den Unternehmensstandorten von Nycomed und Astra Zeneca durchgeführt.

Erst kürzlich hat die EU-Kommission zudem eine weitere Untersuchung gegen verschiedene andere Pharmafirmen eingeleitet, ebenfalls wegen dem Vorwurf von Missbrauch der Marktposition. Im Visier stehen die französische Servier, die dänische Lundbeck sowie die amerikanischen Unternehmen Cephalonet und Johnson & Johnson.

(chb/tno/sda)