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Euro-Millionäre müssen bei der UBS Strafzinsen zahlen

UBS: Bittet nun auch Euro-Millionäre zur Kasse. Keystone

Franken-Millionäre müssen bereits zahlen, jetzt trifft es auch reiche Kunden mit Euro-Konten: Die UBS verlangt von ihnen ebenfalls Strafzinsen.

Veröffentlicht am 22.03.2017

Die UBS weitet die Negativzinsen auf eine weitere Kundengruppe aus. Ab Mai müssen europäische Kunden auf Bankguthaben von mehr als einer Million Euro eine Gebühr von jährlich 0,6 Prozent entrichten.

Die UBS begründete den Schritt mit den 2014 von der Europäischen Zentralbank eingeführten Negativzinsen, die seitdem drei Mal weiter gesenkt wurden. Dies habe für die Bankbranche zu erhöhten Kosten geführt.

Negativzins auf Franken-Konto

Bisher hatte die UBS auf Franken-Konten Negativzinsen an Grosskunden, Firmenkunden und reiche Privatkunden weitergereicht. Hintergrund der Massnahme sind die Strafzinsen von 0,75 Prozent, die die Schweizerische Notenbank (SNB) seit Anfang 2015 ab einer gewissen Freigrenze auf bei ihr geparkte Einlagen erhebt.

Die SNB will mit den Negativzinsen den Franken unattraktiv für Investoren machen und somit eine weitere Aufwertung verhindern.

(sda/ise/chb)

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