Der Börsengang des europäischen Börsenbetreibers Euronext läuft nicht ganz so gut wie erhofft. Der Ausgabepreis sei auf 20 Euro je Aktie festgelegt worden, teilte die Konzernmutter Intercontinental Exchange (ICE) am Donnerstag mit. Die Spanne war zuvor auf 19 bis 25 Euro je Anteilsschein festgelegt worden.

Der Handel an den Börsen in Paris, Amsterdam und Brüssel soll an diesem Freitag beginnen. Etwa ein Drittel der Aktien gehen an institutionelle Anleger.

Weitere Mutationen bei ICE

Nach der im November abgeschlossenen Übernahme der New York Stock Exchange NYSE, die die Euronext ihrerseits 2007 gekauft hatte, will die auf den Rohstoffhandel ausgerichtete ICE den Betreiber von Handelsplätzen in Amsterdam, Brüssel, Lissabon und Paris abspalten. Die Londoner Derivatebörse Liffe will ICE dagegen behalten.

(awp/gku)