Das Tessiner Fördertechnik-Unternehmen Interroll hat im vergangenen Jahr mehr verdient. Der Reingewinn stieg um 6 Prozent auf 20,5 Millionen Franken. Noch stärker legte der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) zu. Gegenüber dem Vorjahr resultierte ein Plus von 9,6 Prozent auf 27,2 Millionen Franken.

Damit konnte Interroll die Marge auf Stufe Ebitda von 13,4 auf 14,3 Prozent steigern, wie der Konzern mitteilte. Wie bereits früher bekannt wuchs der Umsatz um 3 Prozent auf 316,3 Millionen Franken.

Gefragte Motoren und Antriebe für Förderanlagen

Gut lief insbesondere das Geschäft mit Motoren und Antrieben für Förderanlagen, dessen Umsatz um 10,2 Prozent auf 109,4 Millionen Franken zulegte. Ein Umsatzplus verzeichnete auch das Geschäft mit Fliesslager, sowie Förderbänder und Sortiermaschinen. Rückläufig war einzig das Segment Förderrollen (-6,2 Prozent).

Das stärkste Absatzwachstum verzeichnete Interroll in Amerika und Asien, wo der Umsatz im zweistelligen Prozentbereich zulegte. Die schleppende Konjunktur führte in Europa dagegen zu einem Umsatzminus von knapp 6 Prozent.

Für das laufende Jahr rechnet das Tessiner Unternehmen weiterhin mit einer volatilen Marktsituation, besonders in Europa. Wachstumsimpulse erhofft sich Interroll vor allem aus Schwellenländern und den USA.

(sda/vst/tke)