Die Fluggesellschaft Swiss hat im Juli 1,6 Prozent mehr Passagiere als noch im Vorjahr transportiert. Während auf den Flügen innerhalb Europas mehr Gäste begrüsst werden konnten, waren die Langstreckenflugzeuge der Swiss aber weniger gut ausgelastet.

Auf den insgesamt 12'880 Flügen beförderte die Lufthansa-Tochter rund 1,55 Mio. Reisende. Die Auslastung der Flüge ging allerdings zurück: Der sogenannte Sitzladefaktor fiel um 0,5 Prozentpunkte auf 88,5 Prozent zurück.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Reduktion der Langstreckenflüge

Die leicht höhere Auslastung der Flüge im Europaverkehr konnte den Rückgang des Sitzladefaktors um 0,7 Prozentpunkte auf dem interkontinentalen Streckennetz nicht ganz ausgleichen. Die Zahl der Langstreckenpassagiere fiel gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent.

Auf die schwächere Nachfrage nach Langstreckenflügen hatte die Swiss International Air Lines bereits mit einer Reduktion der Anzahl Flüge reagiert. Dafür baute die Airline das Flugangebot auf den Europastrecken aus.

Frachtgeschäft wächst wieder

Im gesamten Lufthansa-Konzern stieg die Anzahl der transportierten Fluggäste um 1,9 Prozent und damit etwas stärker an als bei der Swiss. Die Auslastung der Swiss-Flugzeuge ist aber dennoch höher als jene der Lufthansa-, Germanwings- und Austrian-Airlines-Maschinen.

Das Frachtgeschäft der Swiss WorldCargo wuchs wie bereits im Vormonat. Die verkauften Frachttonnenkilometer stiegen um 5,3 Prozent, die Auslastung der Frachträume verbesserte sich um 2,3 Punkte auf 78,3 Prozent.

(sda/vst)