Der amerikanische Milliardär Sheldon Adelson will mit seinem Konzern Las Vegas Sands vor den Toren der spanischen Hauptstadt einen Vergnügungspark mit sechs Casinos und zwölf Hotels bauen. Das Projekt ist in der Bevölkerung umstritten.

Einerseits erhoffen sich die Menschen von Eurovegas Zehntausende neue Arbeitsplätze. Anderseits kritisieren Gegner, dass Spanien statt in weitere Bau- und Tourismusprojekte dringend in andere Branchen investieren müsse. Ausserdem stört viele Madrilenen, dass speziell für den Casino-König sogar Gesetze geändert wurden.

Das Projekt hat ein Schweizer Banker mit ermöglicht. Der Genfer Heiner Weber vertrat bei den Verhandlungen die Eigentümer des betreffenden Baugrundstücks in der Nähe von Madrid. Weber erhofft sich von Eurovegas eine Aufwertung der Stadt. 

Adelson sei ein kluger Investor. «Ich halte Eurovegas für ein gutes Projekt», sagt Weber. Die Eigentümer suchen nun Interessenten für Parzellen neben dem künftigen Casino. Weber reiste darum letzte Woche nach Katar.

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