Das stark in der Erforschung von Stevia-Süssstoffen tätige Biotechunternehmen Evolva ist 2014 leicht gewachsen. Gemäss provisorischen Zahlen lag der Umsatz leicht über 10 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es noch 8,7 Millionen Franken gewesen. Das Resultat liege im Rahmen der Erwartungen, teilte Evolva mit.

Der Bestand an flüssigen Mitteln belief sich zum Jahresende auf 60,7 Millionen Franken und lag damit deutlich über der im November 2014 ausgegebenen Prognose von 50 Millionen Franken. Die Differenz führt Evolva vor allem auf Transaktionen im Zusammenhang mit der Übernahme des kalifornischen Unternehmens Allylix zurück.

Weiteres Wachstum in Aussicht

Der Barmittelabfluss aus der Geschäftstätigkeit habe sich im Rahmen der in November publizierten Erwartungen entwickelt, teilte Evolva mit. Damals war von «rund 20 Millionen Franken» die Rede gewesen.

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Für das laufende Geschäftsjahr 2015 stellt Evolva weiteres Wachstum in Aussicht. Dabei werde der Umsatz mit eigenen Produkten erstmals einen Beitrag leisten. Ein Grossteil des Umsatzes werde jedoch weiterhin durch Partnerschaften erfolgen. Aufgrund von Investitionen in die Herstellung und den Vertrieb von Schlüsselprodukten werde sich aber auch der Barmittelabfluss erhöhen.

Frankenhoch «leicht positiv»

Entgegen zahlreichen anderen Schweizer Firmen bewertet Evolva die Aufwertung des Schweizer Frankens «leicht positiv». Dies weil erhebliche Kosten in anderen Währungen anfallen würden. Diese positiven Auswirkungen auf die Kosten würden einen gewissen negativen Effekt auf den Umsatz überwiegen, heisst es.

(sda/tno/ama)
 

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