Ein früherer Credit-Suisse-Händler hat sich im US-Gerichtsverfahren um schwerwiegende Falschbuchungen der wettbewerbsbeschränkenden Zusammenarbeit schuldig bekannt. «Ich habe einen schrecklichen Fehler gemacht und bedauere mein Verhalten», sagte Kareem Serageldin am vor Gericht.

Dem 39-Jährigen wird vorgeworfen, zwischen August 2007 und Februar 2008 auf Ramsch-Anleihen basierende Wertpapiere in den Büchern der Bank zu hoch bewertet zu haben, um Verluste von 540 Millionen Dollar zu verschleiern und seinen Bonus zu retten. Zu diesem Zeitpunkt war der US-Häusermarkt bereits vom Kollaps bedroht. Serageldin droht eine Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren.

Der britische Staatsbürger Serageldin war im vergangenen Jahr von der Londoner Polizei auf Antrag der US-Behörden festgenommen und in diesem Jahr an die Amerikaner ausgeliefert worden. Zwei in derselben Sache angeklagte frühere CS-Händler, die an Serageldin berichtet hatten, bekannten sich im Februar 2012 vor einem US-Bundesgericht des Betrugs und der Urkundenfälschung schuldig.

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(rcv/reuters)