Ein Ex-Kader-Angestellter wirft der HSBC Private Bank (Suisse) vor, seinen Namen an die amerikanischen Behörden weiter gegeben zu haben.

Konkret werde aktuellen Verantwortlichen der Bank Verletzung des Bankgeheimnisses, Verbrechen gegen den Staat sowie Weitergabe von Informationen an einen ausländischen Staat vorgeworfen, sagte Douglas Hornung, Anwalt des ehemaligen Bankangestellten. Damit bestätigt er eine Meldung der Westschweizer Sonntagszeitung «Le Matin Dimanche».

Der ehemalige Chef der Rechtsabteilung der HSBC Private Bank (Suisse) ist nicht der einzige, dessen Name an die amerikanischen Behörden weitergegeben wurden. Insgesamt sind rund 10'000 Angestellte aus elf Banken davon betroffen.

(laf/sda)