Die Zahl der bei einer Hochhausexplosion in Mexiko-Stadt getöteten Personen ist auf mindestens 25 gestiegen. Über 100 Personen wurden verletzt, als es am Firmensitz des staatlichen Ölkonzerns Pemex zu der Explosion gekommen war, wie das Innenministerium mitteilte.

Mexikos Innenminister Miguel Angel Osorio Chong ergänzte, dass die Zahl der Toten und Verletzten noch steigen könne. Rettungskräfte suchten am Donnerstagabend (Ortszeit) noch nach Dutzenden Verschütteten in den Trümmern.

Wie viele Menschen im schwer beschädigten Erdgeschoss eingeschlossen wurden, ist unklar. Rettungskräfte bahnten sich ihren Weg durch Betonblöcke und bogen Stahlteile zur Seite, um an die Verschütteten heranzukommen. Die Höhle könne bei einem verfrühten Rettungsversuch aber jederzeit einstürzen, begründete ein Helfer das vorsichtige Vortasten.

Ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde erklärte, die Explosion sei offenbar durch eine Gasansammlung in einer elektrischen Anlage des Gebäudes ausgelöst worden. Präsident Enrique Peña Nieto, Innenminister Osorio und der Stadtpräsident von Mexiko-Stadt eilten zu dem in einem Arbeiterviertel gelegenen Unglücksort.

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Präsident Peña Nieto äusserte sein tiefes Bedauern und Mitleid. Pemexchef Emilio Lozoya Austin brach eine Geschäftsreise durch Asien ab und machte sich auf den Rückweg nach Mexiko.

(tno/vst/sda)