Öl und Gas erweisen sich weiterhin als höchst lukratives Geschäft für den Rohstoffriesen Exxon Mobil. Im zweiten Quartal stieg der Gewinn des US-Multis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 28 Prozent auf unterm Strich 8,8 Milliarden Dollar. Das bedeutet, dass das Unternehmen aus dem texanischen Irving pro Tag fast 100 Millionen Dollar netto verdient.

Zu dem Gewinnsprung hätten neben dem laufenden Betrieb auch Verkäufe von Firmenteilen beigetragen, erklärte Konzernchef Rex Tillerson am Donnerstag. Zuvor hatten bereits die Rivalen Shell und ConocoPhillips höhere Erträge vermeldet.

Geringe Fördermenge beunruhigt Anleger

Die Aktie von Exxon Mobil fiel dennoch vorbörslich um annähernd 2 Prozent. Die Anleger störten sich an der deutlich gesunkenen Fördermenge.

Alle drei Sparten des Multis warfen letztlich aber mehr Geld ab: die Förderung von Öl und Gas, die Weiterverarbeitung in den Raffinerien und der anschliessende Verkauf von Benzin und Diesel wie auch das Chemiegeschäft. Zu Exxon Mobil gehören die Esso-Tankstellen.

(sda/gku/se)