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Facebook baut seinen Messenger deutlich aus

Mark Zuckerberg in San Francisco: Präsentation der Messenger-Neuheiten. Keystone

Das weltweit grösste soziale Netzwerk kündigt neue Funktionen für seinen Kurznachrichtendienst an. Dazu gehört die Verknüpfung mit anderen Apps für das bessere Teilen von Mulitmedia-Inhalten.

Veröffentlicht am 25.03.2015

Facebook baut seinen Kurzmitteilungsdienst Messenger mit neuen Funktionen deutlich aus. So sollen Verknüpfungen mit anderen Apps das Teilen animierter Bilder, Videos und anderer Multimedia-Inhalte vereinfachen, kündigte Facebook-Chef Mark Zuckerberg an.

Ausserdem sollen Unternehmen über den Messenger mit ihren Kunden kommunizieren können. Zum Beispiel könnten Online-Händler über Facebooks Kurzmitteilungsdienst Versand-Informationen an die Käufer schicken, erläuterte Messenger-Chef David Marcus. Genauso könnten Kunden auf diesem Weg Reklamationen loswerden.

360-Grad-Videos sollen unterstützt werden

Zuckerberg kündigte bei der Entwicklerkonferenz F8 in San Francisco ausserdem an, dass bei Facebook bald auch 360-Grad-Videos unterstützt werden sollen. Dabei werde in Zukunft auch die Technologie hinter der 3D-Brille Oculus eine Rolle spielen, die das Eintauchen in virtuelle Welten erlaubt. Facebook hatte Oculus im vergangenen Jahr für rund zwei Milliarden Dollar gekauft.

Ausserdem wollen Facebook und andere Unternehmen wie Microsoft, Yahoo, Netflix oder Dropbox über die Plattform ThreatExchange gegenseitig Informationen über Hacker-Angriffe austauschen.

(sda/dbe)

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