Facebook steht Ärger ins Haus. Die US-Steuerbehörde Internal Revenue Service (IRS) interessiert sich sehr für einen Assetdeal, den die Amerikaner mit ihrer irischen Holding Facebook Ireland Holdings abwickelten.

Facebook hat alle seine Werte, ausser jene in den USA und Kanada, in die irische Holding transferiert. Die IRS vermutet nun offenbar, dass Facebooks Steuerberater dabei Aktivposten um Milliaden von Dollar zu tief bewerteten.

Umstrittenes Vorgehen von Ernst & Young

Laut Gerichtsakten, die handelszeitung.ch vorliegen, weigerte sich der Social-Media-Konzern bisher, mit den Steuerprüfern zu kooperieren. Nun versucht die IRS juristisch, Facebook zur vollen Kooperation zu zwingen. Rechtsanwälte des Steueramts haben eine entsprechendes Gesuch vor einem Gericht in Kalifornien eingereicht.

Die Steuerprüfer haben die Bewertungen der Steuerberater Ernst & Young im Visier, die für Facebook den Deal anbahnten. Die Unternehmensberater von EY sollen die Anlagen um Milliarden von Dollar zu tief eingestuft haben (Gerichtsakten siehe Downloads).