Februar 2004: Mark Zuckerberg und seine Mitgründer starten Facebook in ihrem Studentenwohnheim an der Elite-Uni Harvard. Es ist eine Art digitales Jahrgangsbuch für Studenten. Zuckerbergs Kommilitonen Tyler und Cameron Winklevoss klagen später mit dem Vorwurf, er habe ihnen die Idee für Facebook gestohlen.

März 2004: Der Dienst wird von Harvard auf die Universitäten Stanford, Columbia und Yale ausgeweitet.

September 2004: Facebook führt die Pinnwand ein, die später zum Zentrum der persönlichen Präsentationen wird.

Dezember 2004: Facebook hat rund 1 Millionen Nutzer.

Mai 2005: Der Investor Accel Partners steckt 12,7 Millionen Dollar in die Firma. Facebook wird dabei mit 100 Millionen Dollar bewertet.

Dezember 2005: Facebook hat mehr als 5,5 Millionen Nutzer.

September 2006: Nach dem anfänglichen Fokus auf Unis und Schulen öffnet Facebook die Türen für alle.

Oktober 2007: Facebook hat mehr als 50 Millionen Nutzer. Microsoft zahlt 240 Millionen Dollar für einen Anteil von 1,6 Prozent - die Bewertung erreicht damit 15 Milliarden Dollar.

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Februar 2008: Facebook einigt sich mit den Winklevoss-Zwillingen auf einen Vergleich, der inzwischen mehr als 100 Millionen Dollar wert ist. Sie wollen später erfolglos mehr.

März 2008: Die deutsche Facebook-Version startet.

Februar 2009: Facebook führt den «Gefällt mir»-Button ein. Inzwischen gibt es jeden Tag 2,7 Milliarden «Likes» und Kommentare.

April 2009: Facebook hat mehr als 200 Mio. Nutzer.

Januar 2011: Goldman Sachs und DST bekommen für 500 Millionen Dollar ein Prozent an Facebook.

Dezember 2011: Facebook hat 845 Millionen Nutzer aktive Nutzer. Das Unternehmen verdiente 2011 eine Milliarde Dollar bei 3,7 Milliarden Dollar Umsatz. Als neue Art der Darstellung von Nutzerprofilen wird die Chronik (oder Timeline) eingeführt.

Februar 2012: Facebook beantragt einen 5 Milliarden Dollar schweren Börsengang.

März 2012: Der Internet-Konzern Yahoo zieht mit einer Patentklage gegen Facebook vor Gericht. Das Online-Netzwerk wehrt sich später mit eigenen Vorwürfen und kauft für hunderte Millionen Dollar Patente zu. Die Nutzerzahl steigt im ersten Quartal auf 900 Millionen. Zugleich verlangsamt sich das Umsatzwachstum und der Gewinn geht zurück.

April 2012: Faceboook kauft für 1 Milliarden Dollar die Fotoplattform Instagram mit 30 Millionen Nutzern. Mark Zuckerberg fädelt den Deal praktisch im Alleingang ein.

Mai 2012: Facebook gibt die Eckdaten für den Börsengang bekannt. Die Einnahmen könnten 13,6 Milliarden Dollar erreichen und das gesamte Unternehmen zum Börsenstart mit bis zu 96 Milliarden Dollar bewertet werden.

(vst/sda)