Facebook hat von der US-Regulierungsbehörde FTC grünes Licht für die Übernahme des Smartphone-Nachrichtendienstes WhatsApp erhalten. Der Regulator verlangt aber, dass der Datenschutz bei WhatsApp nach dem Deal nicht aufgeweicht wird.

Sollte WhatsApp seine entsprechenden Zusagen nicht einhalten, dann «könnte dies gegen das Gesetz verstossen» und Folgen haben, heisst es in dem Schreiben der Federal Trade Commission (FTC) vom Donnerstag an Facebook.

Konsumentenschützer auf den Plan gerufen

Facebook hatte Mitte Februar den Kauf von WhatsApp für insgesamt 19 Milliarden Dollar angekündigt. Die Übernahmepläne haben Konsumentenschützer auf den Plan gerufen. Anders als Facebook hat WhatsApp seinen rund 450 Millionen Nutzern versprochen, keine Namen, E-Mails oder Adressen zu sammeln oder die verschickten Botschaften zu speichern.

Im vergangenen Monat hatten zwei US-Verbraucherschutzgruppen Beschwerde bei der FTC gegen die Übernahme eingelegt. Eine Facebook-Sprecherin sagte, das Unternehmen sei zufrieden mit der Überprüfung durch die Regulierungsbehörde und Facebook und WhatsApp würden nach Abschluss der Übernahme weiterhin alle Gesetze einhalten.

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(sda/dbe/tke)