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Facebook nach Datenpanne in Frankreich einbestellt

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat Probleme in Frankreich. (Bild: Keystone)

Facebook gerät ins Fadenkreuz der französischen Regierung: Nach einer Datenpanne muss sich das Soziale Netzwerk vor der zuständigen Behörde rechtfertigen.

Veröffentlicht am 25.09.2012

Die französische Regierung hat Facebook-Manager wegen einer Datenpanne bei dem Sozialen Netzwerk in die zuständige Behörde zitiert. Bei dem Treffen in der Datenschutzbehörde sollten die Manager erklären, warum private Nachrichten von Facebook-Nutzern in der Kategorie «Timelines» auftauchten und somit einer breiten Öffentlichkeit im Internet zugänglich sein können.

Facebook solle darlegen, wie es zu der Annahme zahlreicher Nutzer habe kommen können, dass ihre privaten Daten nicht vertraulich behandelt worden seien. Ein Facebook-Sprecher wies jegliche Fehler im Sicherheitssystem zurück, bestätigte aber, dass alte Daten erschienen seien, wo sie eigentlich nicht hätten veröffentlicht werden dürfen. Diese seien aber nicht privater Natur gewesen, stellte Facebook klar.

(muv/vst/sda)

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