Facebook verändert für Nutzer im Teenageralter die Einstellungen zur Privatsphäre. Die Grundeinstellung wird restriktiver: Standardmässig sind Einträge von Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren künftig nur noch für deren «Freunde» sichtbar.

Eine wichtige zweite Änderung ist, dass die Teenager zugleich die Möglichkeit bekommen, Einträge öffentlich zu machen - das heisst: für alle sichtbar. Dabei wird ihnen beim ersten Mal ein Warnhinweis angezeigt. Es erscheint ein Pop-up-Fenster in dem es heisst: «Wusstest Du, dass öffentliche Beiträge von jedem gesehen werden können, nicht nur von Personen, die du kennst?»

Ausserdem wird darauf hingewiesen, dass der Nutzer und alle in dem Beitrag markierten Freunde damit Freundschaftsanfragen und Nachrichten von Personen erhalten können, die sie nicht persönlich kennen. Eine kürzere zweite Warnung folgt, wenn man weiterhin öffentliche Einträge posten will.

Jugendliche sollen mehr Menschen erreichen können

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Die Änderungen gab Facebook am späten Mittwoch in einem Blogeintrag bekannt. Bisher waren Informationen in Einträgen automatisch auch für Freunde von Freunden freigegeben. Je nach Netzwerk ist das eine sehr grosse Zahl von Personen.

Den Jugendlichen solle mit der Freigabe öffentlicher Einträge ermöglicht werden, wie bei anderen Online-Diensten mehr Menschen zu erreichen, erklärte Facebook. Sie werden künftig ihre Einträge auch für Abonnenten freischalten können. «Wir nehmen die Sicherheit der Teenager sehr ernst», betonte Facebook in dem Blogeintrag und verwies auf die Warnmeldungen.

(sda/jev)