Der Beruf von Unternehmensberatern ist nicht geschützt. Es ist daher kaum verwunderlich, dass sich in dieser Branche auch viele unprofessionelle und ungenügend qualifizierte Anbieter bewegen. Intransparente Preisgestaltung, mangelnde Bereitschaft, der Komplexität der Materie Rechnung zu tragen, sowie mangelndes Know-how führen in manchen Fällen zu Enttäuschung und Misserfolg.

Eine Möglichkeit, sich von der unübersichtlichen Masse der Beratenden abzuheben, ist daher das Erlangen einer Qualifikation und eines Titels über einen anerkannten und zertifizierten Studiengang. Damit solche Weiterbildungen eine effektive Professionalisierung ermöglichen, müssen sie folgende Anforderungen erfüllen:

Vermittlung von Wissen und Methoden nach den neuesten Erkenntnissen;

Praxisorientierte und aktuelle Inhalte und Fallstudien;

Erfahrene Dozierende aus Beratungsfirmen, der Wirtschaft und Hochschulen;

Internationale Ausrichtung (Inhalte, Fallstudien, Teilnehmende, Dozierende etc.);

Einbindung in ein Alumni- und Experten-Netzwerk.

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Management Consultants, die sich laufend weiterbilden und qualifizieren, erweitern durch die so entstandenen Netzwerke auch ihr Akquisitionspotenzial. Nicht selten entstehen gemeinsame Projekte unter den Studierenden.

Für junge wie auch erfahrene Unternehmer ist die Qualifikation entscheidend. Daniel Hotz, Inhaber und Geschäftsführer der Provit Gmbh in Unterbözberg AG, ist einer dieser Unternehmer. Er gründete seine Unternehmensberatung im Januar 2009 und startete fast zeitgleich eine Weiterbildung. «Mir war wichtig, meinen betriebswirtschaftlichen Hintergrund und meine beruflichen Erfahrungen als international tätiger Manager durch eine fundierte Weiterbildung zu bereichern», so Hotz. Sein Unternehmen fokussiert auf die Beratung und Umsetzung der Themen Führung, Organisation, Veränderung sowie Interim- und Projektmanagement. Genau diese Schwerpunkte konnte Hotz im gewählten Lehrgang vertiefen. «Mein hoher Qualitätsanspruch wurde erfüllt», so Hotz.

Neben den aktuellsten Theorien und praxisbezogenen Unterrichtstagen konnte Hotz dank des Lehrgangs sein persönliches Netzwerk mit gleichgesinnten Experten und Expertinnen aus anderen Spezialgebieten erweitern. «Die Arbeitsgruppen und die gemeinsamen Studienwochen in China und England wie auch der Austausch mit erfahrenen Unternehmern und anderen Jungunternehmern waren wertvoll und bereichernd.»

Diese Erfahrungen und Weiterbildungen von Beratenden machen den Unterschied für ihren Erfolg und die Zufriedenheit der Kundschaft aus. Consultants sind deshalb gut beraten, ihre eigenen Qualifikationen laufend zu überprüfen und sich durch gezielte Weiterbildung zu professionalisieren. So können sie sich einen Vorsprung im kompetitiven Beratungsmarkt erarbeiten und diesen erhalten.