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Entscheid
Fahrdienst Uber kassiert Rückschlag vor Gericht

Uber-Sitz in San Francisco: Amateurchauffeure wollen Sozialleistungen. Keystone

Ein Richter in San Francisco hat eine Sammelklage gegen den umstrittenen Fahrdienst Uber zugelassen. Die Kläger werten die Entscheidung als «wichtigen Sieg».

Veröffentlicht am 02.09.2015

Der Fahrdienstanbieter Uber hat vor einem Gericht in Kalifornien einen Rückschlag erlitten. Bundesbezirksrichter Edward Chen gab am Dienstag in San Francisco dem Antrag statt, ein von Uber-Fahrern angestrebtes Verfahren zu ihrem Beschäftigungsstatus als Sammelklage einzustufen.

Dies stärkt in der Regel die Position der Kläger deutlich. In dem Rechtsstreit geht es um die Frage, ob die Amateurchauffeure von Uber als Angestellte des Unternehmens eingestuft werden oder als Auftragsnehmer.

«Wichtiger Sieg»

Als Angestellte hätten die Fahrer unter anderem Anspruch auf Sozialleistungen, was für Uber und ähnliche Dienste wie Lyft und Handy deutlich höhere Kosten mit sich bringen würde.

Uber kündigte Berufung an und erklärte, ohnehin könne sich nur ein Bruchteil der 160'000 Uber-Fahrer in Kalifornien einer derartigen Sammelklage anschliessen. Eine Vertreterin der Kläger wies dies zurück und sagte, «viele Tausende» Fahrer würden sich beteiligen. Sie sprach von einem «wichtigen Sieg».

(sda/dbe/me)

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