Der umstrittene US-amerikanische Fahrdienst-Anbieter Uber will einem Zeitungsbericht zufolge das Kartengeschäft von Nokia kaufen. Uber biete drei Milliarden Dollar, meldete die «New York Times» unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Ebenfalls im Rennen sei ein Konsortium - bestehend aus den deutschen Autoherstellern BMW, Audi und Mercedes-Benz. Diese hätten sich mit der chinesischen Suchmaschine Baidu zusammengetan. Auch ein Finanzinvestor habe eine Offerte abgegeben. Es sei zu erwarteten, dass Nokia einen Verkauf von Here noch im Mai bekanntgebe.

Uber wollte sich zunächst nicht zu dem Bericht äussern. Erst im vergangenen Monat hatte der finnische Handypionier Nokia erklärt, zu prüfen, wohin die Reise mit Here gehe. Der Netzwerkausrüster konkurriert bei den Kartendiensten mit Google Maps und TomTom. Nokia wiederum will den französischen Rivalen Alcatel-Lucent übernehmen.

(reuters/dbe)