Der Umsatz mit Fairtrade-Produkten ist im vergangenen Jahr stärker gewachsen als der Durchschnitt der Lebensmittelbranche. Das teilte die Max Havelaar-Stiftung am Morgen mit. Die erfreuliche Nachricht: Offenbar greift der Schweizer-Konsument nun vermehrt zu den Fair gehandelten Produkten.Vor allem tun sich laut Max Havelaar dabei Grossunternehmen mit ihren Kantinen als Abnehmer hervor.

Der Umsatz der fairen Produkte stieg im vergangenen Jahr um 10,9 Prozent auf 303,5 Millionen Franken. So konnten Kaffee, Baumwoll-Textilien, Kakao und Reis zwischen 20 und 40 Prozent zulegen - und das in einem Jahr, das auch von hohen Rohstoffpreisen geprägt wurde.

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In die Anbauländer sind laut Max Havelaar Einnahmen von 59,8 Millionen Franken weitergegeben worden.

Fairtrade hat zum Ziel, den Kleinbauern in der Dritten Welt faire Preise zu zahlen und ihnen zu helfen, ihre Armut aus eigener Kraft zu überwinden. Laut der Stiftung erhalten die Bauern 13 Prozent mehr als im konventionellen Handel.

(kgh/laf/sda)