Die US-Behörden haben nach Angaben eines Insiders Ermittlungen gegen die Citigroup wegen eines Betrugsfalls in Mexiko aufgenommen. Die mit der Sache vertraute Person und die «New York Times» berichteten am Donnerstag übereinstimmend, dass es bei der Untersuchung um undurchsichtige Kredite im Volumen von mindestens 400 Millionen Dollar gehe.

Der Zeitung zufolge prüft die Bundespolizei FBI zusammen mit der US-Staatsanwaltschaft, ob unzureichende interne Kontrollen zu dem Betrug beigetragen haben könnten – ob die Citigroup Opfer und Täter zugleich gewesen sei.

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Citigroup und die Staatsanwaltschaft in Manhattan lehnten Stellungnahmen ab. Ein FBI-Sprecher war zunächst nicht zu erreichen. Die Citigroup hatte Ende Februar bekanntgegeben, bei der Tochter die suspekten Kredite entdeckt zu haben.

(reuters/vst)