Die US-Bundespolizei FBI und die Börsenaufsicht SEC haben nach Medienberichten eine Untersuchung wegen möglichen Insiderhandels eingeleitet. Betroffen sein sollen der US-Grossinvestor Carl Icahn und zwei weitere Prominente.

Die Behörden prüften, ob der Spitzen-Golfer Phil Mickelson und der professionelle Glücksspieler William Walters womöglich illegal an der Börse handelten, und zwar basierend auf Informationen, die sie privat von Icahn bekommen hätten, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Diese bestätigte damit einen Bericht des "Wall Street Journal" vom Freitag.

Konkret geht es dem Bericht zufolge um verdächtige Geschäfte mit Clorox -Optionen wenige Tage bevor Icahn 2011 erklärte, den Haushaltswarenkonzern erwerben zu wollen. Der Milliardär hatte im Februar einen Anteil in Höhe von 9,1 Prozent an Clorox angehäuft.

Im Juli gab er dann eine Offerte für die Firma ab, die sie mit mehr als zehn Milliarden Dollar bewertete. Clorox-Aktien legten daraufhin deutlich zu.

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Icahn sagte, er wisse nichts von einer solchen Untersuchung. Auch habe er in seiner 50-jährigen Laufbahn als Investor niemals Insider-Informationen weitergegeben. Mickelson und Walters waren zunächst für eine Stellungnahme erreichbar. Sprecher des FBI und der SEC lehnten es ab, sich zu äussern.

(sda/chb)