«Die Millionen für die Rettung sind gefunden!» Mit dieser Schlagzeile zum Genfer Fussballclub Servette wartet heute die «Tribune de Gèneve» auf - und der Bericht zur finanziellen Lage konstatiert: «Servette sieht das Ende des Tunnels.»

Grund für den Optimismus sind Aussagen des Clubpräsidenten Hugh Quennec. Ende April hätten noch 3,6 Millionen Franken gefehlt - «diese Summe ist nun gefunden», erklärt der Kanadier. Punkto Details lässt er sich nicht weiter in die Karten blicken. Den Rettungsplan muss Quennec am Donnerstag vor Gericht präsentieren. Dieses hatte einem drohenden Konkurs nochmals aufschiebende Wirkung erteilt.

Lizenz hängt am seidenen Faden

Die finanziellen Rahmenbedingungen haben auch Auswirkungen auf die sportliche Zukunft: Die Lizenzkommission der Swiss Football League hat Servette in erster Instanz noch keine Spielberechtigung für die kommende Saison erteilt. Dank dem neuen Geldsegen soll dies, so hofft man in Genf, in zweiter Instanz am 25. Mai korrigiert werden. Quennec hofft, dass die Geldgeber auch künftig zum Verein stehen.

Anzeige

(vst/muv)