Der Pharmahersteller Siegfried hat die Bedenken der US-Gesundheitsbehörde FDA beim übernommenen deutschen Unternehmen Hameln Pharma ausräumen können.

Die FDA habe ihre Warnung (Warning Letter) aufgehoben und bestätigt, dass das Werk für sterile Abfüllung im niedersächsischen Hameln im Einklang mit allen entsprechenden regulatorischen Vorschriften produziere, teilte Siegfried am Montag mit. Damit sei auch die Importgenehmigung für das Produkt eines amerikanischen Kunden verbunden.

Wichtiger Meilenstein

Hameln Pharma hatte von der FDA im Jahr 2012 einen Warning Letter erhalten. Nachdem Siegfried das Unternehmen bereits vor der Übernahme im November 2014 unterstützt hatte, kann die Hamelner Produktionsstätte nun unverzüglich und vollumfänglich in das weltweite Compliance-System der Siegfried-Gruppe integriert werden.

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Die Aufhebung sei ein wichtiger Meilenstein im laufenden Integrationsprozess von Hameln, erklärte Siegfried-Chef Rudolf Hanko. Auch an der Börse sorgte die Meldung für Freude: Die Aktie notierte kurz vor Handelsschluss am Montag um 5,7 Prozent im Plus.

(sda/ise)