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Berufsverbot
Fed zieht Ex-UBS-Händler aus dem Verkehr

UBS: Ein ehemaliger Händler kriegt Berufsverbot.  Keystone

Die US-Notenbank Fed hat gegen einen ehemaligen Devisenhändler der UBS und von Barclays, Matthew Gardiner, ein Berufsverbot verhängt. Das Verdikt ist eine Folge des Libor-Skandals.

Veröffentlicht am 20.07.2016

Devisenhändler Matthew Gardiner habe in elektronischen Chat-Rooms den Devisenhandel koordiniert und Benchmark-Währungskurse manipuliert, wirft das Fed dem Händler in einer veröffentlichten Verfügung vor.

Das Verdikt gegen Gardiner folge auf die vom Federal Reserve Board im Mai 2015 unter anderem gegen Barclays und UBS im Skandal um manipulierte Devisenkurse verfügten Enforcement-Massnahmen, heisst es weiter. Damals habe das Board gegen die beiden Banken eine Busse in der Höhe von insgesamt 684 Millionen US-Dollar gesprochen.

Unkorrekte Geschäftspraktiken

Wegen «unsicheren und unkorrekten Geschäftspraktiken» im Devisengeschäft bezahlte die UBS im vergangenen Jahr 342 Mio USD Strafe an die US-Notenbank Fed und verpflichtete sich zu Korrekturmassnahmen.

(awp/chb/ama)

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