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Stärkung
Fedex investiert 200 Millionen Euro in Paris

Fedex-Frachtflugzeuge von Boeing: «Präsenz in Europa stärken». Keystone

Der US-Konzern baut sein Europadrehkreuz am Pariser Flughafen Charles de Gaulle aus. Die Kapazität soll um 40 Prozent steigen. Das Geschäft der Logistikdienste wird vom Onlinehandel befeuert.

Veröffentlicht am 18.10.2016

Der US-Paketkonzern Fedex baut sein Europadrehkreuz am Pariser Flughafen Charles de Gaulle deutlich aus. Das Unternehmen investiert 200 Millionen Euro und will damit die Kapazität um mehr als 40 Prozent steigern, wie Fedex am Dienstag bekanntgab.

Erst im Mai hatte Fedex den niederländischen Rivalen TNT übernommen und damit seine Stellung auf dem europäischen Markt deutlich gestärkt. «Es war für uns von zentraler strategischer Bedeutung, unsere Präsenz in Europa zu stärken», sagte Europachef David Binks der Deutschen Presse-Agentur.

Bisher 63'000 Sendungen pro Stunde

Derzeit können im Fedex-Drehkreuz am grössten französischen Flughafen 63'000 Sendungen pro Stunde sortiert werden. Die Erweiterung soll 2019 fertig sein. Der Logistikkonzern betreibt in Europa noch zwei kleinere Drehkreuze am Flughafen Köln-Bonn und im belgischen Lüttich (Liège).

«Wir sehen Europa nicht nur als Markt voller Möglichkeiten, es ist der grösste Exporteur in Regionen rund um die Welt», sagte Binks. «Sondern wir denken auch, dass wir europäischen Kunden ein deutlich breiteres Angebot bieten können, indem wir die Position von Fedex stärken.»

Logistikdienste wachsen

Das Geschäft mit Logistikdiensten in Europa wachse weiter. Vor allem beim Online-Handel würden nach verschiedenen Schätzungen jährliche Zuwächse um 15 bis 25 Prozent erwartet.

Fedex beschäftigt an seinem Pariser Drehkreuz derzeit etwa 2500 Mitarbeiter. In Deutschland arbeiten mehr als 2000 Menschen für das Unternehmen.

(sda/gku)
 

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