Enttäuschung von Fedex. Zu den allgemeinen kommen die Belastungen aus dem laufenden Sparprogramm. Aus dem Asien-Geschäft, das dem Konzern glänzende Gewinne beschert, will sich der US-Paketdienst ein Stück weit zurückziehen.

Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Februar schlug sich das Preisbewusstsein der Kunden in einem Gewinneinbruch nieder. Während der Umsatz um vier Prozent auf fast 11 Milliarden Dollar wuchs, ging der Gewinn um 31 Prozent auf 361 Millionen Dollar zurück.

Angesichts der mauen Konjunktur machten die Kunden zuletzt vor allem einen Bogen um schnelle Transportdienste wie die Luftfracht. Der Betriebsgewinn in der Express-Sparte brach daher um 66 Prozent ein. Dieses Geschäft, das den Paket-Transport per Flugzeug über Nacht anbietet, trägt den grössten Anteil zum Fedex-Umsatz bei.

Kunden verzichten auf Expressdienste

Erst im Oktober hatte Fedex ein auf vier Jahre angelegtes Sparprogramm im Volumen von 1,7 Milliarden Dollar aufgelegt. Laut Konzernchef Frederick Smith befindet sich der Konzern dabei auf Kurs.

Die Fedex-Aktie reagierte mit deutlichen Kursverlusten auf die jüngsten Zahlen. Die Geschäftsentwicklung bei Fedex gilt als Indikator für die Gesamtkonjunktur, da der Paketdienst Waren von Herstellern aus den unterschiedlichsten Branchen transportiert.

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(se/sda)