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Feierliche Vorstellung des Pilatus PC-24

Pilatus PC-24: Dieses 1:1-Modell war im Mai in Genf gezeigt worden.   Keystone

8,9 Millionen Dollar kostet der neue Business-Jet des Schweizer Flugzeugbauers. Heute werden zur Präsenatiotion des Prototypen rund 20'000 Besucher in Stans erwartet - Bundesrat Ueli Maurer inklusive.

Veröffentlicht am 01.08.2014

Die Pilatus Flugzeugwerke präsentieren am Freitag am Flugplatz Buochs den Prototypen ihres ersten Business-Jets PC-24. Sie feiern die Neuentwicklung mit Flugshows, Konzerten und einer Rede von Bundesrat Ueli Maurer. Erwartet werden gegen 20'000 Besucher.

Der zweistrahlige PC-24 ist das erste Düsenflugzeug der Stanser Flugzeugwerke, die sich bisher auf Propellermaschinen spezialisiert hatten. Das 17 Meter lange Geschäftsflugzeug mit grossem Frachttor soll auch auf kurzen Sand- und Schotterpisten landen und starten können.

Die öffentliche Feier zum Rollout aus dem Hangar beginnt gegen 10 Uhr und dauert bis am Nachmittag. Der Prototyp bleibt vorerst am Boden. Für die Flugshows gehen andere Pilatus-Produkte wie das Schulungsflugzeug PC-7 oder der Mehrzweckflieger PC-12 in die Luft.

Im Rahmenprogramm treten über 120 Künstler auf, darunter die Wiesenberger Jodelgruppe und der Schweizer Musiker Bligg. Auf den gedeckten Tribünen werden Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie tausende Flugzeugbegeisterte erwartet. Ab den Bahnhöfen Stans und Hergiswil verkehren Gratisextrabusse zum Flugplatz.

Erster Flug im Frühling 2015

Der präsentierte Prototyp ist flugtauglich und bereits bemalt. Er soll im Frühling 2015 erstmals für einen rund zweistündigen Testflug abheben.

Bis zum Erstflug wird der PC-24 im Innern zusätzlich mit Versuchseinrichtungen bestückt. Diese sollen während des Fluges rund 1000 verschiedenartige Daten gleichzeitig aufzeichnen. Für die Testflüge werden insgesamt drei Prototypen gebaut.

Nach der Zertifizierung durch die Luftfahrbehörden soll der erste PC-24 im Jahr 2017 ausgeliefert werden. Bisher nahm Pilatus 84 Bestellungen entgegen.

Zu den Kunden zählen Flugzeugverleiher und Chartergesellschaften aber auch der Royal Flying Doctor Service of Australia und Nestlé-Präsident Peter Brabeck. Die Auftragsbücher sind bis 2019 voll.

Der Listenpreis für eine Maschine beträgt rund 8,9 Millionen US-Dollar. Die Entwicklungskosten liegen laut Pilatus-Chef Oscar J. Schwenk bei 500 Millionen Franken. Das Flugzeug wird gemäss Pilatus komplett in Stans fabriziert.

(sda/vst)

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