Die Industriegruppe Feintool übernimmt den Spezialisten für Feinschneid- und Umformanwendungen Herzing+Schroth. Das deutsche Unternehmen stellt insbesondere Leichtbauteile für die Automobilindustrie her. Der Kaufpreis wurde nicht bekanntgegeben.

Wie Feintool am Abend mitteilte, wird das neu erworbene technologische Potential global ausgebaut. Dabei geht es insbesondere um effiziente Antriebsstränge, die aus Leichtbauteilen bestehen. Verwaltungsratspräsident Alexander von Witzleben nannte Herzing+Schroth ein «strategisch hervorragend passendes Unternehmen».

Herzing+Schroth erzielte mit den beiden Firmen in Obertshausen (Hessen) und in Ohrdruf (Thüringen) einen Umsatz von rund 70 Millionen Euro. Wie es im Communiqué weiter heisst, werden alle 499 Mitarbeiter inklusive 27 Lernende übernommen. Dem Kauf muss noch das deutsche Kartellamt zustimmen.

(laf/sda)