Die Lysser Industriegruppe Feintool ist im ersten Halbjahr 2012 unter anderem dank des Zukaufs der deutschen Herzing+Schroth kräftig gewachsen. Der Nettoumsatz stieg um 10,5 Prozent auf 196 Millionen Franken.

Der Betriebsgewinn liegt sogar um 58 Prozent höher bei 13,8 Millionen Franken. Unter dem Strich blieben 7,2 Millionen Franken, wie Feintool mitteilte. Im Vorjahr waren es 6,6 Millionen Franken.

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Vor allem in Japan konnte Feintool zulegen. Das dortige Umsatzwachstum beträgt rund 70 Prozent. Feintool führt dies auf den Aufholprozess nach Fukushima zurück.

Prognose bekräftigt

Beim Auftragsbestand weist Feintool per Ende Juni 227 Millionen Franken aus - gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 31,7 Prozent. Auch hier zeigt sich der Einfluss des Zukaufs von Herzing+Schroth.

Feintool hatte das deutsche Unternehmen im März gekauft und hierfür sein Aktienkapital um 6 Millionen aufgestockt. Herzing+Schroth stellt Leichtbauteile für die Automobilindustrie her.

Für das Gesamtjahr 2012 bekräftigt Feintool die im Juni nach oben revidierte Umsatzprognose von 400 bis 450 Millionen Franken. Langfristig strebt die Gruppe einen Umsatz von 500 Millionen Franken an.

(rcv/tno/sda)