Die Industriegruppe Feintool hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2014 den Umsatz in den weitergeführten Bereichen um 9,4 Prozent auf 124,6 Millionen Franken gesteigert, und der Auftragseingang zog gar um knapp 27 Prozent auf 134,2 Millionen an. Nicht mehr ausgewiesen wird das per Ende Juli veräusserte Automationsgeschäft, teilte das im Komponentengeschäft tätige Gruppe mit.

Damit hat Feintool die Schätzungen der Analysten übertroffen. Für den Drittquartals-Umsatz hatten die Analysten der Banken Vontobel und ZKB 118,6 Millionen, respektive 118,8 Millionen Franken veranschlagt. Der Auftragseingang wurde bei 113,6 Millionen (Vontobel) und 122,0 Millionen CHF (ZKB) gesehen.

Ausblick bestätigt

Von Januar bis September wuchs der Umsatz um rund 16 Prozent auf 369,5 Millionen und der Auftragseingang um 11 Prozent auf 403,6 Millionen Franken. Der Auftragsbestand per Ende September 2014 wird mit 245,4 Millionen Franken beziffert, das waren fast 19 Prozent mehr als per Ende 2013. Im Segment Fineblanking verfüge man über einen Arbeitsvorrat von rund sechs Monaten, so Feintool.

Der Ausblick für das Geschäftsahr 2014 wurde bekräftigt: Das Management rechnet unverändert mit einem Gruppenumsatz von 470 bis 480 Millionen Franken und einer EBIT-Marge in der Grössenordnung von 7 Prozent.

(awp/dbe/ama)