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Feintool wächst in den ersten neun Monaten

Feintool: Die Industriegruppe vermeldet höhere Umsätze.  Keystone

Die Industriegruppe hat sowohl im dritten Quartal als auch im bisherigen Jahr den Umsatz mehr als erwartet umgesetzt. Lediglich ein Segment schwächelt. An der Prognose hält Feintool fest.

Veröffentlicht am 27.10.2015

Die Industriegruppe Feintool hat im dritten Quartal 2015 den Umsatz sowohl im Teilegeschäft als auch im Bereich Maschinensysteme erhöht. Insgesamt wuchs der Umsatz in den weitergeführten Bereichen um 4,7 Prozent auf 130,5 Millionen Franken. Währungsbereinigt weist die Gruppe ein Wachstum von 8,2 Prozent aus, wie das Unternehmen mitteilte.

Nicht mehr ausgewiesen wird das per Ende Juli 2014 veräusserte Automationsgeschäft, während die Ende März 2015 übernommene Gabler Feinschneidtechnik neu in der Rechnung enthalten ist.

Leicht höherer Umsatz als von Analysten erwartet

Trotz der konjunkturellen Abschwächung in China sei der Umsatz in der Teilefertigung (System Parts) gegenüber den ersten beiden Quartalen des laufenden Jahres gewachsen, schreibt Feintool. Dabei habe man insbesondere in Europa und den USA von Nominationen profitiert, die in den letzten Jahren gewonnen worden seien und die sich jetzt im Umsatz niederschlagen würden. Das Segment Investitionsgütergeschäft (Fineblanking Technology) bleibe derweil von der Zurückhaltung der Kunden geprägt.

Mit dem ausgewiesenen Gruppenumsatz hat Feintool die Schätzungen der Analysten leicht übertroffen. Für das dritte Quartal hatte die ZKB mit einem Umsatz im Umfang von 126,3 Millionen Franken und die Bank Vontobel mit 128,0 Millionen gerechnet.

Guidance bekräftigt

In den ersten neun Monaten nahm der Umsatz um 1,3 Prozent auf 374,2 Millionen Franken zu, wobei in Lokalwährungen ein Plus von 5,6 Prozent resultierte. Der erwartete Abruf von Serienteile belief sich auf 211,4 Millionen Franken, ein leichter Rückgang um 1,3 Prozent. In der Division Fineblanking Technology ging der Auftragseingang um 5,5 Prozent auf 68,0 Millionen zurück, während der Auftragsbestand per Ende September 40,8 Millionen (Vorjahr 41,4 Millionen) betrug.

Im Ausblick bekräftigt Feintool die anlässlich der Halbjahres-Publikation im August leicht angehobene Guidance für das Gesamtjahr 2015. Demnach strebt die Gruppe einen Umsatz von rund 500 Millionen Franken und eine Ebit-Marge zwischen 6 und 7 Prozent an. Allerdings dürfte die Marge infolge höherer Umstrukturierungs- und Anlaufkosten für neue Produktprogramme in Europa wohl im unteren Bereich der Bandbreite zu liegen kommen, so die Mitteilung.

(awp/jfr)

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