Im Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr 2010/11 hat Feintool unter dem Strich 12,1 Millionen Franken verdient. Im Vorjahr hatte noch ein Minus von 2,2 Millionen Franken zu Buche gestanden.

Der Betriebsgewinn (Ebit) stieg von 0,8 Millionen Franken auf 17 Millionen Franken, wie der Lysser Industriekonzern mitteilte. Der Umsatz wuchs um 6,6 Prozent auf 360,2 Millionen Franken, der Auftragseingang um knapp 8 Prozent auf 415,2 Millionen Franken.

Der starke Franken habe insbesondere bei den Schweizer Betrieben zu Einbussen bei den Betriebsergebnissen geführt. Ohne Wechselkurseffekte wäre der Umsatz laut Feintool 33 Millionen Franken höher ausgefallen.

Dividende von 4 Franken angestrebt

Dank des Gewinns wird der Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 4 Franken vorgeschlagen, nachdem in den beiden Vorjahren darauf verzichtet werden musste.

Das Geschäftsjahr 2010/11 ist bei Feintool das letzte, das im September endet. Der Konzern passt sich seinem Hauptaktionär Artemis an und wird künftig nach dem Kalenderjahr rapportieren, wie er bereits im August bekanntgegeben hatte.

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Für den Zeitraum von Oktober bis Dezember rechne man mit einem ähnlichen Geschäftsgang wie in den beiden Quartalen zuvor, hiess es in der Mitteilung.

(tno/rcv/sda/awp)