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Fenaco nimmt deutlich mehr ein

Landi-Laden in Oberbalm: 2012 verkaufte die Gruppe mehr. (Bild: Keystone)

Der Umsatz der von landwirtschaftlichen Genossenschaften getragenen Fenaco stieg 2012 um 2,3 Prozent. Dabei lief es nicht in allen Sparten des Konzerns gleich rund.

Veröffentlicht am 22.05.2013

Der Umsatz von Fenaco nahm vergangenes Jahr um 2,3 Prozent auf 5,68 Milliarden Franken. Dabei war das Bild aber durchzogen. Im Geschäftsfeld Nahrungsmittelverarbeitung - unter anderem zählen der Getränkeproduzent Ramseier, der Gemüse- und Kartoffelverarbeiter Frigemo und der Fleischverarbeiter Ernst Sutter dazu - stieg letztes Jahr der Absatz zwar leicht an, der Umsatz ging aber um 0,5 Prozent auf 1,29 Milliarden zurück.

Da die Erträge der Bauern letztes Jahr grösstenteils durchschnittlich waren, hätten sich Angebot und Nachfrage von Getreide, Ölpflanzen, Kartoffeln, Kernobst und Gemüsen die Waage gehalten, teilte Fenaco am Mittwoch mit. Ein Überangebot gab es demnach einzig beim Mostobst und beim Wein, knapp war das Angebot beim Steinobst und bisweilen bei Bio-Produkten.

Landi legt deutlich zu

Bei der Herstellung von Saatgut, Viehfutter und Düngern respektive dem Handel mit Produktionsmitteln für die Landwirtschaft blieb der Umsatz mit 1,61 Mrd. Fr. stabil. Zulegen konnte die Fenaco dagegen im Detailhandel, das heisst mit Volg und Landi: Deren Umsatz stieg um 4,1 Prozent auf 1,67 Milliarden, wobei Landi die deutlich stärkeren Wachstumsrate aufwies. Hauptsächlich preisbedingt markant höher ausgefallen ist der Umsatz der Mineralölsparte Agrola. Er stieg um 7,8 Prozent auf 1,09 Mrd. Franken.

Wie viel die Fenaco in den einzelnen Sparten verdient hat, wird nicht preisgegeben. Gruppenweit ist der operative Gewinn aber um 5,9 Prozent auf 240 Millionen Franken zurückgegangen. Fenaco begründet diesen Rückgang mit sinkenden Margen und besseren Leistungen für die Genossenschafter, zum Beispiel in Form von günstigeren Einkaufskonditionen.

Höhere Transportkosten

In der Medienmitteilung  weist die Fenaco aber auch darauf hin, dass für den stabil gehaltenen Bruttogewinn von 1,18 Milliarden der Mengenumsatz und die Arbeitsleistung erheblich habe erhöht werden müssen. Diese zeige sich etwa an den höheren Transport- und Personalkosten.

(se/sda)
 

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